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Hebamme.ch

Unsere Zeitschrift "Hebamme.ch" ist die einzige Fachzeitschrift für Hebammen in der Schweiz. Hier erfahren Sie, was darin zu lesen ist.

Aktuelle Ausgabe 4 / 2018

Zwischen der Mütter- und Väterberatung Kanton Bern mit Geschäftsführerin Luzia Häfliger und der Sektion Bern des Schweizerischen Hebammenverbandes mit Präsidentin Marianne Haueter besteht eine enge Zusammenarbeit. Ein gemeinsames Übergabeprotokoll und ein Leitfaden regeln die Kooperation. Vor vier Jahren gingen die beiden Partnerorganisationen noch einen Schritt weiter und optimierten im Rahmen der Früherkennung von Kindeswohlgefährdung den Betreuungspfad. Entstanden ist ein standardisiertes Vorgehen für die Übergabe der Betreuung von Eltern und deren Neugeborenen bei komplexen Situationen sowie bei möglicher Kindeswohlgefährdung.

Hebammen werden bei ihrer Begleitung von schwangeren Frauen und Familien vermehrt mit komplexen Situationen konfrontiert. Denn unsere Gesellschaft hat sich verändert. Früherkennung und Prävention zum Wohle des Kindes sind zunehmend ein wichtiger Bestandteil der Hebammentätigkeit. Was können Hebammen auffangen? Was ist ihre Rolle, ihre Aufgabe und ihre Verantwortung? Diesen Fragen geht Familienhebamme Rita Müller nach.

Das Waadtländer Universitätsspital in Lausanne arbeitet mit einem spitalinternen Programm zum Schutz des Kindes, dem sogenannten Child Abuse and Neglect Team. Dabei werden die Fähigkeiten aller Fachpersonen, die mit den werdenden Eltern in Kontakt stehen, in einem interdisziplinären Team zusammengeführt. Die wichtigsten Schritte sind, die Verletzlichkeiten der werdenden Eltern zu erkennen, die Bedürfnisse zu identifizieren und ein Netzwerk aufzubauen, so Jean-Jacques Cheseaux, Chefarzt an der Abteilung Pädiatrie.

Verschiedene regelabweichende oder regelwidrige Prozesse während der Schwangerschaft können dazu führen, dass nur schwer eine Prognose über das Überleben eines ungeborenen Kindes gestellt werden kann. Dies umfasst Situationen, die zu Ungewissheit und Angst bei den Eltern führen und die Hebammen vor die Herausforderung stellen, diese kompetent zu begleiten, obwohl sie das Outcome der Situation nicht oder nur wenig beeinflussen können. Was dies für die betreuenden Hebammen bedeutet, haben Melina Sigrist und Esther Rufer im Rahmen einer Bachelorthesis ergründet.

«Once a Cesarean, always a Cesarean», befand der US-amerikanische Gynäkologe und Geburtshelfer Edwin Bradford Cragin 1916. Einmal Sectio, immer Sectio. Medizinisch ist das heute – rund 100 Jahre später – natürlich nicht haltbar. Trotzdem planen immer weniger Frauen, die schon einen Kaiserschnitt hatten, beim nächsten Mal eine vaginale Geburt (vaginal birth after cesarean section). Wie könnte man erreichen, dass mehr Schwangere sich auf eine vaginale Geburt einlassen? Dies zeigt Nina Drexelius, Journalistin und Ärztin, auf.

Ende Februar hat der Bundesrat einen Expertenbericht über die Sexualaufklärung publiziert, der die Wichtigkeit der schulischen Sexualaufklärung für die Chancengleichheit aller Kinder und Jugendlichen unterstreicht. Die Umsetzung ist jedoch je nach Landesteil verschieden gestaltet. Sexuelle Gesundheit Schweiz fordert eine nationale Koordination, welche die Umsetzung in allen Kantonen garantiert.


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