5. Mai: Internat. Hebammentag
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Ausbildung


Überführung der
Hebammenausbildung auf die
tertiäre Stufe

Aufgrund der neuen Bundesverfassung von 1998 wurde 1999 die neue Bildungssystematik von der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) verabschiedet. Dies führte dazu, dass der Zuständigkeitsbereich für die Berufsausbildung der Hebammen von der GDK resp. dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) zum Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) wechselte.

Der Wechsel zum BBT bedeutet auch, dass nun die Ausbildung zur Hebamme ein international anerkanntes Hochschulstudium ist und zur Berufsbefähigung führt.


Vorbildung

In der Regel gilt:

  • Berufs-, Fach oder gymnasiale Maturität
  • Mindestens zweimonatiges Praktikum im Gesundheitswesen (nur Deutschschweiz)


Dauer

Das Bachelor-Studium beinhaltet die Praktika, die zur Erreichung der Berufsbefähigung absolviert werden müssen. Es empfiehlt sich, bei den einzelnen Fachhochschulen für detaillierte Informationen zu den Studiengängen nachzufragen. Alle Ausbildungsinstitutionen führen Eignungsabklärungen durch. Für Personen mit einem Abschluss in einem Pflegeberuf auf Tertiärniveau (z.B. Pflege HF, AKP, KWS, DN II) und mindestens einem Jahr Berufserfahrung im Pflegeberuf auf einer medizinischen und/oder chirurgischen Akutabteilung verkürzt sich die Ausbildungszeit auf zwei Jahre.

Dieses Ausbildungsmodell wird zurzeit an der Berner Fachhochschule und an der Haute Ecole cantonale vaudoise de la santé in Lausanne angeboten; die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften plant ein ähnliches Angebot.


Ausbildungskonzept

Eine ganzheitliche und systemische Vermittlung der Inhalte rund um die Themen Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Die theoretischen und praktischen Module orientieren sich an der in der Hebammengeburtshilfe üblichen Unterteilung in regelrichtige, regelabweichende und regelwidrige Situationen.


Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom "Bachelor of Science [FH] Hebamme".