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Aktuelles für Mitglieder
16.01.2012 Gesundheitspersonalmangel in der Schweiz beheben
16.01.2012 Die Hebamme Ibu Robin Lim, CNN Hero 2011
16.01.2012 Der Vater für gesunde Mütter
16.01.2012 STI in den USA
16.01.2012 Die Bevölkerung in der Schweiz 2010
16.01.2012 Gesundheit der Neugeborenen in der Schweiz
16.01.2012 Rückruf von Methergin Lösung zum Einnehmen (Tropfen)
16.01.2012 Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen
Gesundheitspersonalmangel in der Schweiz beheben
In einem heute lancierten Manifest fordert eine breite Koalition, dass die Schweiz ihre Verantwortung gegenüber dem globalen Mangel an Gesundheitspersonal wahrnimmt.
Das Schweizer Gesundheitswesen ist mit einem Mangel an Fachleuten konfrontiert. Jährlich bildet es rund 5000 Personen zu wenig aus. Mit dem Gesundheitspersonalmangel ist einer der Grundpfeiler unserer Gesundheitsversorgung gefährdet. Die Schweiz steht damit nicht allein da: Der Gesundheitspersonalmangel ist ein weltweites Problem. Global gesehen stellt deshalb die Rekrutierung im Ausland keine Lösung dar. Dies hat auch die Weltgesundheitsversammlung erkannt: Im Mai 2010 hat sie einen ethischen Kodex zur Rekrutierung von Gesundheitspersonal verabschiedet.
Auf Initiative des Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) und des Netzwerks Medicus Mundi Schweiz haben 26 Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit international sowie als Berufsverbände und Gewerkschaften in der Schweiz engagiert sind, ein Manifest lanciert. Nach Ansicht dieser Koalition muss die Schweiz mehr tun, um dem dramatischen Mangel an Gesundheitspersonal zu begegnen und dem WHO-Kodex auch in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen.
Der SHV ist Mitunterzeichner des Manifests zum Gesundheitspersonalmangel.
Manifest_Gesundheitspersonalmangel.pdf
Mehr Infos:
http://medicusmundi.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Die Hebamme Ibu Robin Lim, CNN Hero 2011
Die amerikanische Hebamme Ibu Robin Lim wurde mit dem prestigeträchtigen Preis «CNN Hero of the Year 2011» für ihre Arbeit bei indonesischen Familien ausgezeichnet.
Seit rund fünf Jahren wählt die amerikanische TV-Station CNN ihre/n Held/in es Jahres, die, so CNN, das Gesicht der Welt verändern. «Mutter Robin» wird sie in Indonesien genannt und sie hat Tausenden von indonesischen Frauen bei der Geburt geholfen.
Ibu Robin Lim erhielt für ihre Non-Profit-Organisation Yayasan Bumi Sehat (Gesundheit der Mütter der Erde) einen Scheck über 250'000.- US Dollar. Die Organisation leistet kostenlose pränatale Dienste und gilt als einer der sichersten Geburtsorte in Indonesien.
Im Jahr 2003 gründet Lim ihre erste Klinik in Ubud, im Zentrum von Bali. Nach dem Tsunami im Jahr 2004 wurde in Aceh, an der Nordspitze der Insel Sumatra, die zweite Klinik eröffnet, und mit dem Preisgeld will sie eine weitere Klinik in Indonesien bauen.
Mehr Infos:
http://bumisehatbali.org
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Der Vater für gesunde Mütter
Der US-Amerikaner Marshall D. Lindheimer kämpft bis heute unermüdlich gegen die Schwangerschaftsintoxikation in Bern und rund um den Globus. Die Medizinische Fakultät der Universität Bern hat ihm den Ehrendoktortitel verliehen.
Sein neuer Ansatz hat vielen schwangeren Frauen und ihren Kindern geholfen: Marshall Lindheimer gilt als «Vater der geburtshilflichen Nephrologie» und unermüdlicher Forscher im Bereich der Nierenphysiologie während der Schwangerschaft. Der heute 79-jährige Wissenschaftler hat sich besonders im Bereich der Präeklampsie, der Schwangerschaftsintoxikation, verdient gemacht insbesondere an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und der Klinik für Nephrologie/Hypertonie der Universität Bern.
Bereits in den 1970er Jahren hatte der gebürtige New Yorker einen engen Kontakt zur hiesigen Nephrologie gepflegt, und nicht zuletzt durch Lindheimer hat sich Bern zum wichtigsten Präeklampsie-Zentrum der Schweiz entwickelt. Mit der Integration im neuen Nationalen Forschungsschwerpunkt «Transcure» an der Universität Bern ist das Zentrum fest in der schweizerischen Forschungslandschaft verankert. Marshall Lindheimers Engagement hat aber eine noch viel grössere Reichweite: Er unterstützt bis heute die World Health Organization (WHO) bei der Bekämpfung der Präeklampsie, da sie weltweit die zweitgrösste Ursache der mütterlichen Mortalität ist.
Quelle: uniaktuell, Universität Bern, Dezember 2011
STI in den USA
Der jährliche Bericht zur Entwicklung und dem aktuellen Stand der sexuell übertragbaren Infektionen in den USA ist Ende Dezember 2011 erschienen.
Der Bericht «Sexually Transmitted Disease Surveillance, 2010» stellt Statistiken und STI-Trends in den USA vor. Er erscheint jährlich und dient als Referenzbericht für Politikerinnen und Politiker, für Gesundheitsfachleute, für Präventionsfachleute, Forscherinnen und Forscher und all jene Personen, die in die Umsetzung von STI-Präventionsprogrammen involviert sind.
Der Bericht ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Als PDF kann er auf von der Website der CDC heruntergeladen werden.
Mehr Infos:
http://www.cdc.gov/std/stats10/default.htm
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Die Bevölkerung in der Schweiz 2010
Die eben erschienene Broschüre des Bundesamtes für Statistik (BFS) ist eine kleine Fundgrube.
Die interessierte Leserin findet darin unter anderem Angaben zum Jugend- und Altersquotient von 1900 bis 2010, zur Alterspyramide, dem Altersaufbau der ständigen Wohnbevölkerung nach Geschlecht und Informationen zu den Staatsangehörigkeiten der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung. Weiter präsentiert man die Zahlen der Lebendgeburten von 2007 bis 2010 und die Zahl der Lebendgeburten nach Zivilstand der Mutter. Interessant ist die Entwicklung der Anerkennung der Vaterschaft seit 2005, bzw. von 1980 bis 2010.
Die Broschüre kann unter Angabe der Nummer 348-1000 beim BFS bestellt werden.
E-Mail an: order@bfs.admin.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Gesundheit der Neugeborenen in der Schweiz
Die neuesten Zahlen zur Gesundheit der Neugeborenen sowie zur Säuglingssterblichkeit in der Schweiz sind online beim Bundesamt für Statistik (BFS) zu finden.
Heute sind mehr als die Hälfte der Todesfälle von Kindern im ersten Lebensjahr Folge von einer Ursache im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Geburt: vorzeitiger Blasensprung, Entzündung der Gebärmutter, Frühgeburt, Asphyxie unter der Geburt, Atemnot beim Neugeborenen und anderem. Die angeborenen Missbildungen und Chromosomenanomalien sind Ursache von ungefähr einem Drittel der Säuglingstodesfälle. Der Plötzliche Kindstod (SIDS), der im Jahre 1990 mehr als 17% der Todesursachen darstellte, ist stark zurückgegangen und umfasst jetzt 4% der Fälle.
Mehr Infos:
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/02/03.html
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Rückruf von Methergin Lösung zum Einnehmen (Tropfen)
In Abstimmung mit Swissmedic ruft Novartis die Methergin Lösung zum Einnehmen (Tropfen) in der Schweiz zurück.
Im Oktober 2011 informierte Novartis die Gynäkologinnen und Gynäkologen in der Schweiz über den Rückruf der Methergin Lösung (Tropfen). Der SHV wurde leider erst kürzlich über den Rückruf informiert. Achten Sie bitte auf das Schreiben von Novartis (PDF). Der SHV hat inzwischen mit Novartis vereinbart, dass solche Informationen zukünftig auch dem SHV zugestellt werden, damit er die Mitglieder umgehend informieren kann.
Information Methergin.pdf
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen
Fortbildungsseminar für Gynäkolog(inn)en, Hausärzt(inn)e(n), Hebammen und Schwangerschafts- und Sexualberater/-innen, Do, 5. April 2012, Zürich
Das Zürcher Institut Dialog Ethik und der Verein «Ganzheitliche Beratung und kritische Information zu pränataler Diagnostik» (per 1. Februar 2011 offizielle anerkannte unabhängige Beratungsstelle zur Pränataldiagnostik des Kantons Zürich) haben in Zusammenarbeit mit Planes, der schweizerischen Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit und dem VSSB, dem Verband der Schwangerschafts- und Sexualberaterinnen unter Einbezug von Hebammen und weiteren Fachpersonen eine Anleitung für die Beratungspraxis entwickelt.
Die Anleitung soll die Beratenden unterstützen und vermittelt aus den Fachbereichen Medizin, psychosoziale Beratung, Heilpadagogik, Ethik und Recht fur die Beratung notwendiges Basiswissen. Darin enthalten sind auch Checklisten, Vernetzungsangebote und weiterführende Literaturangaben. Bei einer Beratung sollen alle relevanten Aspekte zur Sprache kommen, damit die Frau und ihr Partner eine stimmige und für sie verantwortbare Entscheidung fallen können.
Die Fortbildung findet am Donnerstag, 5. April 2012, von 13.30 Uhr bis 17.45 Uhr in Zürich statt.
PD Veranstaltung Beratung 2012.pdf
Mehr Infos:
http://www.praenatal-diagnostik.ch
SHV/FSSF, Wolfgang Wettstein
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