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Aktuell

23.03.2017  Einführung des elektronischen Patientendossiers
15.03.2017  Referat über eHealth und elektronisches Patientendossier
10.03.2017  Momentum in der Patientennachfrage nicht verpassen
07.03.2017  Tagung „Disaster Care“
01.03.2017  Solidarität mit den internationalen Frauenstreiks am 8. März
21.02.2017  Wahl der richtigen Krankenkasse für das Kind
21.02.2017  Stellungnahme zu «Varianten der Geschlechtsentwicklung»
21.02.2017  Informationen zu Schwangerschaft neu auf www.sex-i.ch

 

Einführung des elektronischen Patientendossiers

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. März 2017 die Verordnungen zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier verabschiedet. Gesetz und Umsetzungsbestimmungen treten am 15. April 2017 in Kraft. Spitäler haben ab dann drei Jahre Zeit, um das elektronische Patientendossier einzuführen. Die ersten Patientinnen und Patienten sollten in der zweiten Hälfte 2018 ein elektronisches Patientendossier eröffnen können.
Im elektronischen Patientendossier (EPD) können alle medizinischen Daten abgelegt werden, die für die Behandlung einer Patientin oder eines Patienten wichtig sind. Die dazu berechtigten Gesundheitsfachpersonen haben damit Zugang zu den Daten, unabhängig von Ort und Zeit. Dabei haben Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität. Die Eröffnung eines EPD ist für Patientinnen und Patienten freiwillig.
Die Verordnungen legen die technischen und organisatorischen Vorgaben für das EPD fest. Sie regeln etwa die Voraussetzungen für die Zertifizierung von Stammgemeinschaften und Gemeinschaften. Dies sind Zusammenschlüsse von Spitälern, Arztpraxen, Apotheken, Spitexorganisationen, Pflegeheimen und weiteren Gesundheitseinrichtungen und stellen den elektronischen Austausch der Daten des EPD sicher. Festgelegt wurde zudem das Format der neuen Patientenidentifikationsnummer. Mit dieser kann eine Person eindeutig identifiziert werden.
Spitäler müssen das EPD innerhalb von drei, Pflegeheime und Geburtshäuser innerhalb von fünf Jahren ab Inkrafttreten von Gesetz und Verordnungen einführen und sich dazu einer Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft anschliessen. Für Arztpraxen und andere Gesundheitseinrichtungen des ambulanten Bereichs ist der Anschluss an eine Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft freiwillig.
Das elektronische Patientendossier ist Teil der bundesrätlichen Strategie Gesundheit2020. Damit sollen die Qualität der Behandlung und die Patientensicherheit erhöht, aber auch die Effizienz medizinischer Behandlungen verbessert werden. Um diese Vorteile zu nutzen, sollten sich Arztpraxen, Apotheken, aber auch Spitexorganisationen möglichst rasch einer Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft anschliessen.
Die ersten Patientinnen und Patienten sollten in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres ein EPD eröffnen können.

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Referat über eHealth und elektronisches Patientendossier

Jede Person in der Schweiz soll in Zukunft die Möglichkeit erhalten, medizinischen Fachpersonen ihre Daten über ein elektronisches Patientendossier zugänglich zu machen. Die Daten stehen so zu jeder Zeit und überall zur Verfügung. Damit können die Patientinnen und Patienten in besserer Qualität, sicherer und effizienter behandelt werden. Im Frühjahr 2017 tritt das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier in Kraft.
Was heisst elektronisches Patientendossier? Was bedeutet dies für die Hebammen als Leistungserbringerinnen im schweizerischen Gesundheitssystem? Die Umsetzung der eHealth-Strategie des Bundes wird auf kantonaler und regionaler Ebene stattfinden. Niemand hat bisher Erfahrung mit dem elektronischen Patientendossier, alle sind am Lernen. Wie können sich Hebammen regional und kantonal einbringen und vorbereitet sein?
Am 7. April referiert Serge Bignens, seit 2014 Professor für Medizininformatik an der Berner Fachhochschule und Mitglied verschiedener multidisziplinärer Arbeitsgruppen im Zusammenhang mit eHealth, im Anschluss an die Präsidentinnenkonferenz von 15.45 bis 17.45 Uhr im Hotel Kreuz in Bern. Das Referat wird simultan auf Französisch übersetzt. Willkommen sind alle Sektionspräsidentinnen, Leiterinnen von Geburtshäusern, Inhaberinnen von Hebammenpraxen, Dozentinnen der Fachhochschulen, Anbieter der elektronischen Abrechnung und alle interessierten Hebammen. Teilnehmende bezahlen pro Person einen Unkostenbeitrag von CHF 20.–. Die Teilnahme an der Veranstaltung kann unter www.e-log.ch als Bildungstätigkeit mit zwei log-Punkten manuell erfasst werden.

Barbara Stocker Kalberer, Präsidentin SHV

Anmeldungen bis am 24. März an info@hebamme.ch

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Momentum in der Patientennachfrage nicht verpassen

Medienwandel und Apps stärken Nachfrage nach elektronischen Lösungen im Gesundheitssystem. Bei der Umsetzung von eHealth gilt es jetzt, das Momentum nicht zu verpassen. Seit 2009 wird im Rahmen der InfoSocietyDays das eHealth Barometer erstellt. Dabei wird dem aktuellen Stand und der Entwicklung von eHealth in der Schweiz auf den Grund gegangen. Ein Schwerpunkt der Studie betrifft das elektronische Patientendossier, das aktuell in den Kantonen kurz vor der Einführung steht. Fortschritt kennt dabei immer nachfrage- und angebotsseitige Treiber. Mit der Befragung von Ärzteschaft, Apotheken, Alters- und Pflegeheimen, NPO-Spitex Organisationen, IT-Fachleuten, den Behörden und den Stimmberechtigten zeichnet das eHealth Barometer ein umfassendes Bild aller relevanter Akteure.

Vollständige Medienmitteilung

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Tagung „Disaster Care“

Am 29. März 2017 organisieren der Schweizerische Verband der Berufsorganisationen im Gesundheitswesen (SVBG) und der Rotkreuzdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes die interprofessionelle Tagung „Disaster Care“ in Bern. Eine Katastrophe bedeutet immer eine „ausserordentliche Lage“. Davon können Orte, Regionen oder auch die gesamte Schweiz betroffen sein. Mit welchen Herausforderungen muss das Gesundheitswesen in der Schweiz in einem Katastrophenfall rechnen? Mit welchen Risiken und Bedrohungen kann man konfrontiert werden? Welche Organisationen verfügen über welche Kompetenzen – welche Rollen spielen das Gesundheitswesen und die Mitarbeitenden? SHV-Mitglieder können die Teilnahme an dieser Veranstaltung unter www.e-log.ch als Bildungstätigkeit mit fünf log-Punkten manuell erfassen.

Mehr Infos: Programm und Anmeldung

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Solidarität mit den internationalen Frauenstreiks am 8. März

Im Anschluss an den Women's March haben die Amerikaner/innen unter dem Motto «A Day Without a Woman» zu einem Generalstreik aufgerufen. Auch in zahlreichen weiteren Ländern wird am 8. März 2017 gestreikt. Mit dem Aufruf, die Arbeit niederzulegen, werden die Ernsthaftigkeit der jüngsten Proteste sowie alte und neue Forderungen unterstrichen.
In der Schweiz hat sich jetzt ein breites Aktionsbündnis aus Frauenorganisationen/-gruppen und Gewerkschaften zusammengetan, das sich mit den internationalen Streikbewegungen solidarisiert. Angesichts der Kurzfristigkeit organisiert das Bündnis «We can’t keep quiet!» keine Streikaktivitäten. Wem es jedoch möglich ist, individuell oder in Gruppen die Arbeit niederzulegen und sich so der internationalen Streikbewegung anzuschliessen, soll dies tun.
Auf seiner Seite sammelt das Bündnis Forderungen, in dem die Bündnispartner konkrete Anliegen für die Schweiz formulieren. Weiter gibt es einen Veranstaltungskalender mit allen Aktivitäten am 8. März. Das Bündnis wird laufend erweitert; Interessierte können sich unter org@tagohnefrauen.ch melden. Der Aufruf des Bündnisses für den 8. März ist in diesem Geist und steht in keinerlei Konkurrenz zu bereits geplanten Veranstaltungen. Das Bündnis organisiert keine gemeinsame Grossveranstaltung. Es mobilisiert zu bereits geplanten Veranstaltungen/Demos/Aktionen oder zu solchen, die im Zuge dieses Aufrufs neu entstehen. Zudem ruft es zum Women's March in Zürich am 18. März auf.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Wahl der richtigen Krankenkasse für das Kind

Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie hat im Januar einen Brief an Eltern verschickt, der sie darauf hinweist, für ihr Kind keinen Krankenkassenvertrag zu unterschreiben, der den Zugang zu Kinderärzten einschränkt oder für Konsultationen eine Alterslimite unter 18 Jahren festlegt. Eltern wählen für ihr Kind eine/n Kinderärztin/-arzt ihres Vertrauens, die/der ausgebildet und kompetent ist, um die Entwicklung ihres Kindes zu verfolgen. Diese/r wird die Eltern beraten, über alles informieren, was die Gesundheit ihres Kindes betrifft, und im Krankheitsfall da sein, um es zu behandeln. Das Wachstum und die Entwicklung des Kindes werden bis mindestens im Alter von 18 Jahren weitergehen. Es ist wichtig, dass die/der Kinderärztin/-arzt der Ansprechpartner während der ganzen Kindheit und Jugendzeit bleiben kann.

Mehr Infos: Brief der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie vom Januar 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Stellungnahme zu «Varianten der Geschlechtsentwicklung»

Ein Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung über «Disorders of Sex Development (DSD)» im August 2016 hat die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) aufgefordert, medizin-ethische Richtlinien auszuarbeiten im Hinblick auf die Behandlung von Kindern mit einem biologisch nicht eindeutigen Geschlecht. Die Zentrale Ethikkommission der SAMW hat dies zum Anlass genommen, sich vertieft mit der Thematik zu befassen, Expertisen einzuholen und das geeignete Vorgehen zu diskutieren. Die Mitte Dezember 2016 veröffentlichte Stellungnahme fasst den aktuellen medizinischen, ethischen und rechtlichen Stand zusammen und formuliert sieben Empfehlungen.

Mehr Infos: Stellungnahme

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Informationen zu Schwangerschaft neu auf www.sex-i.ch

Auf der Internetplattform www.sex-i.ch sind neu Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und Stillen, zu administrativen Fragen sowie zu Sexualität und Verhütung in elf Sprachen aufgeschaltet. Frauen, Männer und Paare – speziell auch Migrantinnen und Migranten – können sich über die verschiedenen Aspekte einer Schwangerschaft, über ihre Rechten und über weiterführende Beratungsangebote informieren. Angeboten werden die Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch, Albanisch, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Somalisch und Tigrinya. Herausgeberin ist Sexuelle Gesundheit Schweiz, Dachorganisation der Beratungsstellen für sexuelle Gesundheit in Beratung und Bildung sowie der Fach- und Berufsverbände in diesen Berufsgruppen.

Mehr Infos: Details

SHV/FSSF, Miryam Azer