5. Mai: Internat. Hebammentag
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Aktuell

19.06.2017  Grünes Licht für ersten Masterstudiengang Hebamme
02.06.2017  «Hebamme.ch» Nr. 6/2017
02.06.2017  BFH-Fragebogen: mit dem Gewissen in Konflikt
02.06.2017  SHV-Guideline zu Zigaretten- und Alkoholkonsum überarbeitet
02.06.2017  Anmeldung zum Audit für das Anerkennungsverfahren HGG
24.05.2017  Epilepsiemedikament schädigte tausende Ungeborene
24.05.2017  Computerspiel hilft nach Notkaiserschnitt
24.05.2017  Erster Bericht zur Aufsicht über die Krankenversicherer

 

Grünes Licht für ersten Masterstudiengang Hebamme

Die Berner Fachhochschule (BFH) und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben beschlossen, am 18. September definitiv mit dem gemeinsamen Hebammenmaster in Bern und Winterthur zu starten. Und es hat noch freie Plätze. Die Anmeldefenster an der BFH und ZHAW bleiben deshalb weiterhin geöffnet. Die Hochschulen beraten Interessierte gerne auch kurzfristig und unterstützen sie bei der Planung. Im Online-Fragebogen können Fragen gestellt werden oder es kann eine Studienberatung vereinbart werden. Karin Brendel, Studiengangleiterin MSc Hebamme, wird sich umgehend melden.

Mehr Infos:
Details zum Kooperationsstudiengang MSc Hebamme
Anmeldung Studium

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

«Hebamme.ch» Nr. 6/2017

Literaturliste zum Artikel «‹The Lancet Series on Midwifery›: ein neuer Qualitätsrahmen weltweit» von Christine Loytved und Claudia Berger.

Literatur

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

BFH-Fragebogen: mit dem Gewissen in Konflikt

Die Berner Fachhochschule (BFH), Disziplin Geburtshilfe, führt eine Fragebogenuntersuchung durch, um herauszufinden, welche moralischen Probleme im Hebammenalltag besonders belastend sind und wie Hebammen damit umgehen. Die BFH interessiert sich für die Sichtweise aller Hebammen, also genauso für Hebammen, die freiberuflich, in der Klinik, im Geburtshaus oder in einem anderen Setting arbeiten. Die Bearbeitungszeit des Fragebogens beträgt ca. 15 Minuten. Für die Teilnahme möchte sich die BFH im Voraus ganz herzlich bedanken.

Mehr Infos: Fragebogen

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

SHV-Guideline zu Zigaretten- und Alkoholkonsum überarbeitet

Die «Guideline zu Screening und Beratung bei Zigaretten- und Alkoholkonsum vor, während und nach der Schwangerschaft» des SHV wurde überarbeitet und mit neuen Erkenntnissen ergänzt. Es werden aktuelle Themen wie E-Zigaretten, aber auch der Zusammenhang von Suchtmittelkonsum und Fruchtbarkeit sowie In-vitro-Fertilisation aufgegriffen. Die Guideline enthält klare Empfehlungen, wie Rauchen oder Alkoholkonsum in der Stillzeit gehandhabt werden sollen, wenn gänzlicher Verzicht nicht möglich ist. Die aufgeführten Instrumente im Anhang bieten den Gesundheitsfachpersonen eine gute Grundlage für die Umsetzung im Arbeitsalltag.

Ella Benninger, Qualitätsbeauftragte SHV

Mehr Infos: Guideline

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Anmeldung zum Audit für das Anerkennungsverfahren HGG

Die Pilotphase für das Anerkennungsverfahren hebammengeleitete Geburtshilfe (HGG) in der Deutschschweiz ist abgeschlossen. Ab dem 1. Juli können sich interessierte Institutionen für ein Audit in der Deutschschweiz anmelden. Das Anmeldeformular und weitere Informationen zum Anerkennungsverfahren sind auf der Website des SHV unter www.hebamme.ch/anerkennungsverfahren zu finden. Wer Fragen zum Anerkennungsverfahren und zum Audit hat, kann sich an Anne Steiner oder Ella Benninger wenden unter audit@hebamme.ch.

Ella Benninger, Qualitätsbeauftragte SHV

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Epilepsiemedikament schädigte tausende Ungeborene

Bis zu 4100 Kinder sind in Frankreich offenbar mit Missbildungen zur Welt gekommen – weil ihre Mütter während der Schwangerschaft ein Anti-Epileptikum mit dem Wirkstoff Valproat einnahmen. Zu diesem Ergebnis kommt die französische Arzneimittelaufsicht in einer ersten Schätzung. Frauen, die während der Schwangerschaft Valproat zu sich nehmen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, ein Kind mit schweren Missbildungen auf die Welt zu bringen. Untersucht wurden Geburten seit der Einführung des Medikaments Depakine mit dem Wirkstoff Valproat im Jahr 1967.
Das vom französischen Pharmariesen Sanofi hergestellte Medikament wird gegen Epilepsie verschrieben. Seit Anfang der 1980er-Jahre ist die Gefahr von Missbildungen bei Babys bekannt. Betroffene Familien gehen in Frankreich mit juristischen Mitteln gegen Sanofi vor. Sie werfen dem Pharmakonzern vor, schwangere Frauen nicht hinreichend informiert zu haben.
Nach den Klagen in Frankreich hat auch in der Schweiz eine Frau Strafanzeige eingereicht. Sie klagt gegen Sanofi und das Universitätsspital Lausanne. Beide hätten die Behinderung ihrer Kinder mitverschuldet. Die beiden Kinder litten an «schweren kognitiven Beeinträchtigungen und Autismus und müssen die Schule in einer spezialisierten Einrichtung besuchen», sagte ihre Anwältin. Die Frau hatte jahrelang das Epilepsiemedikament Depakine eingenommen, auch während ihrer Schwangerschaft. Es sei die erste Strafanzeige wegen Depakine in der Schweiz, sagte die Anwältin der betroffenen Frau. Bislang gebe es nur Zivilklagen.

Quelle: www.srf.ch > Titel im Suchfeld eingeben

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Computerspiel hilft nach Notkaiserschnitt

Bei etwa 15% der Geburten jedes Jahr muss ein Notfallkaiserschnitt durchgeführt werden. Selbst wenn das Kind dabei lebend zur Welt kommt: Jede dritte Mutter entwickelt eine posttraumatische Belastungsstörung im Monat nach der Geburt, weil das Leben ihres Kindes oder ihr eigenes bedroht war. Typisch sind Albträume und sogenannte Flashbacks – plötzlich aus dem Nichts wiederkehrende Erinnerungen.
Helfen könnte Ablenkung in den ersten Stunden nach der Entbindung, wie Forschende um Antje Horsch vom Unispital Lausanne im Fachblatt «Behaviour Research and Therapy» berichten. Und zwar mit Tetris: Mütter, die im Zuge einer Studie nach dem Notkaiserschnitt das Computerspiel spielten, hatten eine Woche nach der Geburt weniger Albträume und Flashbacks als solche, die nicht auf diese Weise abgelenkt wurden.

Quelle: «Luzerner Zeitung» vom 26. April 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer


 

Erster Bericht zur Aufsicht über die Krankenversicherer

Das Anfang 2016 in Kraft getretene neue Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) erhöht die Transparenz bei den Versicherern und verstärkt die Mittel der Aufsichtsbehörde. Das für die Aufsicht zuständige Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichte nun den ersten Tätigkeitsbericht zur Aufsicht über die Krankenversicherer.
Die Aufsichtsbehörde muss die Interessen der Versicherten schützen und gewährleisten, dass die Versicherer über genügend Reserven verfügen, um die Risiken zu decken. Dazu analysiert sie die Konten der vom BAG zugelassenen Krankenversicherer. 2015 realisierten 33 von 59 Versicherern einen Verlust. Folglich sanken die Reserven der Krankenversicherer 2016 von 6,667 auf 6,061 Mrd. Franken. 14 Versicherer verfügten nicht über ausreichende Reserven, sodass bei diesen die Aufsichtstätigkeit verstärkt wurde und sie quartalsweise oder sogar monatlich über den Gang ihrer Geschäftstätigkeit zu berichten hatten. Ein Versicherer musste in der Folge seine Prämien unterjährig erhöhen.
Die Aufsichtsbehörde muss auch die Gleichbehandlung der Versicherten sicherstellen. Audits ergaben gewisse Fehler, bspw. in Bezug auf die während einer Schwangerschaft erbrachten Leistungen, die nicht immer vorschriftsgemäss abgerechnet wurden. Die entsprechenden Versicherer wurden angewiesen, dies korrekt zu handhaben.

Quelle: Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit vom 6. April 2017

SHV/FSSF, Miryam Azer